Weisse Wanne

H2O-Stop hat durch langjährige Erfahrung am Bau ein ideales, einfaches System entwickelt zur Ausführung der Weissen Wanne. Es handelt sich dabei um eine wirtschaftliche sowie für Baufirmen leicht ausführbare Abdichtungsmethode. Zudem setzen wir auf guten Service und einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten am Bau und im Büro.


Bei der Weißen Wanne sind aufgrund ihrer Konstruktion keine zusätzlichen Dichtungsbahnen erforderlich. Bodenplatte und Außenwände werden als geschlossene Wanne aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 hergestellt. Diesen Beton nennt man auch wasserundurchlässigen Beton oder WU- Beton. Errichtet wird die “Weisse Wanne“ üblicherweise geschosshoch, aus Ortbeton mit Systemschalung.

Unser System “Weisse Wanne“ kann sowohl bei Grundwasser, als auch bei Oberflächenwasser errichtet werden. Dieses Abdichtungssystem bietet in jeder Hinsicht eine schnelle und kostengünstige Variante zum Abdichten.
Auch andere Abdichtungsmaßnahmen, wie z.B: Noppenbahn, Bitumenbahn, verschiedene Dichtungsanstriche oder auch Verlegung der Drainagerohr fallen weg.

Vorteile “Weiße Wanne“: 
  • weniger Zeitaufwand
  • kostengünstiger
  • keine zusätzlichen Abdichtungsmaßnahmen
  • kein Auffüllmaterial notwendig
  • platzsparend, da einseitiges Betonieren möglich ist
  • zusätzliche qualitativ hohe Bauweise


2.Planung und Ausführung: 

Bereits bei Planung und Konstruktion gilt es, kritische Gestaltungselemente wie Nischen, Vertiefungen oder Wandvorsprünge zu vermeiden. Denn in einspringenden Ecken entstehen Kerbspannungen, die die Bildung von Rissen begünstigen. Sind derartige Schwächungen des Querschnitts unvermeidbar, so sind sie durch zusätzliche Bewehrung abzusichern. Die Ausführung einer “Weissen Wanne“  muss rissfrei ausgeführt werden, damit keine Wassereintritte auftreten.

Mindestbewehrung:
- Mindestbewehrung  Bodenplatte und Wände: 1,2‰ des Betonquerschnitts in beiden Achsenrichtungen oben und unten, Bewehrung mind. Ø10  15x15.

Sind Durchdringungen der “Weissen Wanne“  erforderlich, z. B. durch Schalungsanker oder für Rohrdurchführungen, so dürfen sie nur rechtwinklig erfolgen. Hierfür müssen eigene wasserdichte Abstandhalter verwendet werden. Für Rohrdurchführungen eignen sich Flanschrohre mit Dichtflansch oder Mauerkragen. 
Der Verlauf von Fugen und ihre Abdichtung darf beim Bau einer “Weissen Wanne“ nicht der Baustelle überlassen werden, sondern muss bis ins Detail Bestandteil der Planung sein. Fugen stellen Schwachstellen dar, die in der Regel abgedichtet werden müssen, hierfür stehen unterschiedliche Systeme zur Verfügung, z. B. Fugenbänder, Sollrissrohre oder Injektionsschläuche. 

Unterschieden werden zum einen Bewegungsfugen; sie gleichen Temperaturänderungen oder ungleiche Setzungen des Bauwerks aus, sollten aber möglichst vermieden werden. Man dichtet sie z. B. mit Dehnfugenbändern mit einem Mittelschlauch als Dehnbereich ab.
Die Bauteildicke richtet sich nach den statischen Erfordernissen – zu beachten ist hierbei allerdings, dass mit zunehmender Bauteildicke auch die Zwangsbeanspruchung wächst und mehr Bewehrung zur Begrenzung der Rissbreiten erforderlich wird. Bei Beanspruchung durch Druckwasser haben sich für Bodenplatten und Betonwänden Dicken von 25 cm, bei Decken 30 cm bewährt.

Zwangsspannungen und daraus resultierend die Gefahr der Rissbildung treten in Ortbetonteilen durch Temperaturunterschiede bei der Hydratation auf. Konstruktiv kann dem Entstehen von Zwangsspannungen entgegen gewirkt werden – einerseits durch geeignete Lagerung der Bauteile (zum Beispiel durch Einbau von Gleitschichten zwischen Sohlplatte und Erdreich zur Verringerung der Reibung oder seitlichen Einbau von Dämmplatten). 

Weiters gibt es Scheinfugen, die in Form einer Kerbe dort vorgesehen werden, wo im jungen Beton voraussichtlich Risse auftreten werden. Die Risse entstehen dann an der beabsichtigten Stelle und sind kontrollierbar. Eine solche absichtlich herbeigeführte Schwächung des Querschnitts sollte mindestens 1/3 Bauteilsdicke betragen. Arbeitsfugen bzw. Betonierfugen entstehen schließlich, wenn das Bauteil für einen einzelnen Betoniervorgang zu groß ist. Im Hinblick auf die gewünschte Wasserundurchlässigkeit ist hier auf eine fachgerechte Ausführung zu achten. 

Die Auswahl eines geeigneten Betons tragen ebenfalls zur Vermeidung von Rissen bei. Für Ortbeton sind entscheidende Eigenschaften ein geringes Schwindmaß und ein hoher Widerstand gegen eindringendes Wasser sowie die Verwendung von Zementen mit niedriger Hydratationswärme.

Beim Verdichten müssen einzelne Schichten zusätzlich noch miteinander „vernadelt“ werden, d.h. die Rüttelflasche wird nochmals in die untere, bereits verdichtete Schicht eingeführt.
Auch nachträgliches Abdichten durch eingebaute Rohr-oder Kabeldurchführungen sind erlaubt und stellen durch geeignete Abdichtungsmethoden keine Gefahr dar. Aus diesem Grund können in Absprache mit unserem Bauleiter die gewünschten Kernbohrungen gemacht werden.


3. Service: 

H2O-Stop bietet durch mehrjährige Erfahrung die Assistenz der “Weissen Wanne“ und steht dem Bauherrn, dem Planer und Bauleiter sowie der Baufirma während der gesamten Bauphase mit all unserem Wissen zur Seite.
Vor Beginn der Ausführung der “Weissen Wanne“, erfolgt mit der gesamten Bauleitung eine Besprechung der auszuführenden Arbeiten. Hierbei werden alle wichtigen Punkte zur Ausführung einer “Weissen Wanne“ ausführlich besprochen und eventuelle Fragen geklärt.

Zu unserem Service zählen: 

  • Planen der “Weissen Wanne“
  • Berechnung der Statik durch unsere Baustatiker
  • Liefern des gesamten geprüften Materials zum Erstellen einer  “Weissen Wanne“, nach System H2O- Stop
  • Kontrolle vom Einbau der Arbeits- und Dehnfugenbänder, die Abnahme der Bewehrung wird ebenfalls genauestens kontrolliert
  • Schweißen der Arbeits- und Dehnfugenbänder durch unser geschultes Personal
  • Überwachen sowie Freigeben der Betonierabschnitte
  • Kontrolle aller anderen abdichtungstechnischen Materialien und des Frischbetons vor Ort.

Die Anweisungen unseres Technikers auf der Baustelle müssen strengstens befolgt werden.

Jeder Betoniervorgang muss daher dem jeweiligen Verantwortlichen der Firma H2O-Stop so früh wie möglich mitgeteilt werden, damit das Überwachen des Bauteils möglich ist.


Garantie

H2O-Stop bietet:
  • 10-jährige Garantie auf die Betonbauteile, die ordnungsgemäß und mit von einem unserer Techniker überwacht und freigegeben wurde
  • Versicherungsschutz auf Dritte
  • Betriebshaftpflichtversicherung
Sollten trotz genauer Planung und Ausführung wasserführende Risse entstehen, werden diese auf Kosten des Unternehmens H2O-Stop saniert.

Dienstleistungen

H2O-Stop bietet 3 verschiedene Lösungen

  • TYP 1 - NUR Lieferung des Materials
  • TYP 2 - Lieferung des Materials, Einbau, Plan und Garantie
  • TYP 3 - Lieferung des Materials, Einbau, Plan und Garantie, Schalen und Betonieren